KESCH-Konzept

Kesch-Konzept der Grund- und Mittelschule Eggolsheim

A. Leitgedanken


Fit fürs Leben – MITeinander – das Leitbild unserer Schule beinhaltet
selbstverständlich auch das Miteinander zwischen Elternhaus und Schule.
In den Leitsätzen

  • Wir stärken das soziale Miteinander und gehen respektvoll, höflich und wertschätzend miteinander um und
  • Wir gestalten gemeinsam mit Schülern und Eltern das Schulleben

wird noch etwas konkreter auf das Miteinander von Eltern, Lehrern und Schülern eingegangen. Aber auch alle anderen Leitsätze unserer Schule, insbesondere

  • Wir fördern und fordern individuell und helfen jedem Kind beim Erreichen seiner persönlichen Ziele
  • Wir fördern selbsttätiges Arbeiten, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit und
  • Wir bieten eine intensive Unterstützung auf dem Weg in weiterführende Schulen und ins Arbeits- und Berufsleben

erfordern eine vertrauensvolle, lebendige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule.

 

B. Schulspezifische Gegebenheiten

Die Grund- und Mittelschule Eggolsheim ist eine generalsanierte Schule im Zentrum des Ortes Eggolsheim. Zum Markt Eggolsheim gehören insgesamt 12 kleinere Ortschaften, aus denen ein Großteil unserer 290 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus den Schulort erreichen.
An unserer Schule unterrichten circa 25 Lehrkräfte. Außerdem arbeiten ungefähr 10 externe Mitarbeiter z. B. in der Mittagsbetreuung und der offenen und gebundenen Ganztagsschule. Außerdem erhalten wir Unterstützung durch eine Jugendsozialarbeiterin.
In der Grundschule bieten wir einen gebundenen Ganztagszug sowie eine offene Ganztagsbetreuung an. In der Mittelschule gibt es eine offene Ganztagsschule, womit sich bei vielen unserer Kinder eine längere Verweildauer an der Schule und eine Erweiterung des Kreises der für die Kinder und Jugendlichen zuständigen Betreuungspersonen ergibt.
Seit einigen Jahren beteiligen sich Schüler unserer Mittelschule mit großem Erfolg am Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Voraussetzungen dafür werden im Bereich der Grundschule durch die Teilnahme an Projekten wie „Es funktioniert“ und das Arbeiten in einer gut ausgestatteten Lernwerkstatt geschaffen. Dies hat zur Auszeichnung der Schule als Bayerische Forscherschule und i.s.i-Schule geführt.
In einer Bläserklasse der dritten und vierten Jahrgangsstufe erlernen ca. ein Drittel unserer Kinder das Spielen auf einem Blasinstrument.
Wir sind schon seit mehreren Jahren Umweltschule und führen regelmäßig Projekte in diesem Bereich durch.

 

C. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit

Leitlinie „Gemeinschaft“

Ziele:

  • Wir pflegen eine Willkommenskultur und schaffen „Vertrautheit“.
  • Alle Kinder und Eltern sollen sich vom ersten Moment an wohlfühlen.
  • Wir schaffen positive Anlässe zum Austausch untereinander.

Maßnahmen (ist-Stand)

  • Wir gestalten den Tag der Schuleinschreibung so, dass sich Eltern und Kinder wohl fühlen.
  • Am ersten Schultag erhalten unsere Schulanfänger ein Willkommensheft.
  • Für die ersten Klassen findet bereits in der ersten Schulwoche ein Elternabend statt.
  • Wir organisieren jährlich ein Schulfest gemeinsam mit den Eltern.
  • Der Elternbeirat organisiert einen Schulfasching für die Grundschule unter Mithilfe der Lehrkräfte.
  • Der Elternbeirat organisiert einen Nikolausbesuch.

Geplante Maßnahmen:

  • Wir gestalten ein Willkommensheft für die zukünftigen Mittelschüler.
  • Wir richten ein Elternsprechzimmer ein.

Erfolgssicherung:

  • Das Willkommensheft für die Schulanfänger wird jeweils in der Woche nach den Pfingstferien durch die bestehende Arbeitsgruppe aktualisiert.
  • Das Willkommensheft für die Mittelschule wird bis zu den Sommerferien 2017 durch die bestehende Arbeitsgruppe fertiggestellt und ebenfalls jährlich aktualisiert.
  • Die Schülereltern besuchen regelmäßig und möglichst vollständig schulische Veranstaltungen.
  • Eltern und Kinder zeigen oder äußern ihr Wohlbefinden in der Schule.

Leitlinie „Kommunikation“

Ziele:

  • Die Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.
  • Wir bieten regelmäßig Gelegenheiten für Gespräche an.
  • Wir ermöglichen eine regelmäßige und zeitnahe Erreichbarkeit.
  • Wir nutzen vielfältige Kommunikationswege und – formen zur gegenseitigen Information.

Maßnahmen (ist-Stand)

  • Wir führen regelmäßig Elternsprechtage durch und bieten eine wöchentliche Sprechstunde an.
  • Wir bieten flexible Sprechzeiten an.
  • Wir versenden regelmäßig Elternbriefe.
  • Die Schüler führen ein Hausaufgabenheft, in dem auch Platz für den Austausch zwischen Lehrern und Eltern besteht.
  • Die Schulleitung hat für unsere Eltern stets ein offenes Ohr und nimmt sich viel Zeit, sie anzuhören und zu beraten.
  • Eltern können sich auf der Homepage der Schule, an der Litfaßsäule und am schwarzen Brett informieren.

Geplante Maßnahmen

  • Wir überarbeiten die Homepage und machen sie benutzerfreundlicher.
  • Durch eine Lehrerfortbildung zum Thema Kommunikation wird die kommunikative Kompetenz der Lehrkräfte weiterentwickelt.
  • Wir geben verstärkt positive Rückmeldungen (stärkenorientiertes Feedback).

Erfolgsindikatoren

  • Lehrer und Eltern nutzen systematisch das Hausaufgabenheft zur gegenseitigen Information.
  • Die Sprechstunden der Lehrkräfte werden von den Eltern regelmäßig besucht.
  • Die Lehrer suchen das Gespräch mit den Eltern.
  • Am Buß- und Bettag 2017 findet eine Lehrerfortbildung zum Thema „Kommunikation“ statt.

Leitlinie Kooperation

Ziele:

  • Wir unterstützen unsere Eltern bei der Erziehung und Förderung „unserer“ Kinder.
  • Wir sind aufgeschlossen für die persönliche Situation der Familien.
  • Eltern wenden sich vertrauensvoll an die Schule und nehmen schulische Ratschläge an.
  • Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art und Weise am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken und Ressourcen ein.
  • Die Schulgemeinschaft ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt.

Maßnahmen (ist-Stand):

  • Eltern werden beim Projekt „Es funktioniert“, bzw. bei der Forscher-AG als Gruppenbetreuer eingesetzt.
  • Eltern bringen sich als Begleitpersonen bei Ausflügen ein.
  • Eltern beteiligen sich an der Bläserklasse.
  • Eltern nehmen als Juroren am Vorlesewettbewerb teil.
  • Eltern nehmen als Vorleser am Vorlesetag teil.
  • Eltern ermöglichen Betriebserkundungen im eigenen Betrieb.
  • Wir veranstalten themenbezogene Elternabende. (Sexualerziehung, Schullaufbahn, Berufsorientierung …)
  • Im Schulforum stehen Eltern-, Lehrer und Schülervertreter in Kontakt.
  • Wir arbeiten mit der Schulberatung, dem Jugendamt, dem sonderpädagogischen Förderzentrum, den Kindergärten und den weiterführenden Schulen zusammen, um unsere Eltern passgenau zu beraten.

Geplante Maßnahmen:

  • Wir erarbeiten ein Curriculum für themenbezogene Elternabende (z.B. Rechtschreibkonzept, Umgang mit digitalen Medien, Lernen lernen…).
  • Eltern werden vermehrt als Experten im Unterricht angefragt.
  • Eltern engagieren sich in der Projektphase der Ganztagsklassen.

Erfolgsindikatoren

  • Erarbeitung des Curriculums für themenbezogene Elternabende im September 2017.
  • Beteiligung der Eltern in der Projektphase.

Leitlinie „Mitsprache“

Ziele:

  • Durch Elternbriefe werden Eltern über ihre Mitsprachemöglichkeiten informiert.
  • Eltern werden gezielt angesprochen und ermutigt, ihre Chancen zur Mitgestaltung wahrzunehmen.
  • Wir pflegen Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen, Vereinen und Kirchen und sind in das Netzwerk der Bildungsregion integriert.
  • Elternvertreter und Eltern beteiligen sich am Schulentwicklungsprozess.

Maßnahmen (ist-Stand)

  • Die Elternvertreter pflegen einen regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung.
  • Die Elternvertreter bringen ihr Engagement und ihre Kompetenz bei der Arbeit in schulischen Gremien und Arbeitskreisen ein (z.B. Schulforum).
  • Innerhalb jeder Klasse werden zwei Klassenelternsprecher gewählt.
  • Der von den Eltern gewählte Elternbeirat kann Anliegen von allgemeinem Interesse an die Schulleitung herantragen.
  • Gemeinsame Projekte zwischen Lehrern, Eltern und Schüler werden im Schulforum besprochen.
  • Der Elternbeirat nutzt für seine Treffen die Räumlichkeiten der Schule.
  • Vertreter der Schule (z.B. Schulleitung) nehmen regelmäßig an Sitzungen des Elternbeirates oder des Fördervereins teil.

Geplante Maßnahmen:

  • Elternvertreter werden themenabhängig zu Lehrerkonferenzen eingeladen.
  • Verschiedene, auch digitale Kommunikationskanäle werden genutzt, um ein Meinungsbild der gesamten Elternschaft zu erhalten.

Erfolgsindikatoren:

  • Beteiligung der Eltern an den schulischen Gremien.

 

D. Beteiligung der Schulgemeinschaft

Das Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat der Schule erarbeitet und beschlossen.